Die Nordmanntanne hat Ihren Namen von Ihrem Entdecker,dem finnischen Biologen „Alexander von Nordmann“ bekommen, der sie im Jahre 1832 im Kaukasus entdeckte. Es gibt viele verschiedene Sorten der Nordmantanne, wobei sich die jew. Zusatzbenennung nach dem Erntegebiet des Saatgutes richtet.( z.B. Amrolauri, Borshomi, Besumi, Apsheronsk, Akhyz, Krasnaja,usw.)

 

 

Die Sorten unterscheiden sich oft, durch das jew. Erscheinungsbild der Nadeln, als auch durch spezifische wuchs,- und kultivierungsunterschiede. Zum momentanen Zeitpunkt kultivieren wir die Sorten Ambrolauri und Borshomi,führen aber bereits auch  Versuchspflanzungen mit anderen Sorten durch.

a.) Ambrolauri

Region: Großer Kaukasus,Georgien

Herkunft für große,schwere Sortimente.
Wuchs in der Jugend langsam und breit.
Geringe Möglichkeit zur Entnahme kleiner Sortimente.
Nach Terminaltriebregulierung hoher Aufwand für die Korrektur der Breite.
Erhebliche Gefahr von Frostschäden.
Beste Provenienz für Reisigproduktion.

Sortenspezifische Eigenschaften:

• Sehr gute Fülle
• Breiter Wuchs
• Sehr breiter und wuchtiger Habitus
• Mittlerer Austriebszeitpunkt
• Klima: maritim
• Nadellänge: sehr lang
• Farbe: grün

 



b.) Borshomi

Region: Kleiner Kaukasus,Zentralgeorgien

Knospenausfälle nach tiefen Temperaturen deutlich geringer als bei Ambrolauri. Jugendstart etwas schneller,somit schon in der Jugend ansprechende Wuchsform. Entnahme von kleinen Sortimenten möglich. Flächen-Nutzung und Gesamterlöse höher als bei Ambrolauri.

Benadelung dunkelgrün,lang und buschig.

Sortenspezifische Eigenschaften:


• Sehr gute Fülle
• Guter Wuchs
• Mittelbreiter Habitus
• Mittlerer Austriebszeitpunkt (etwas später als Ambrolauri)
• Klima: martim bis subkontinental
• Nadellänge: sehr lang
• Farbe: grün