Region: Westliches Nordamerika

Die Engelmannsfichte erhielt ihren Namen von dem Entdecker dieser Art,dem Arzt und Botaniker Georg Engelmann. Sie gehört zu der Gattung der Fichten aus der Familie der Kieferngewächse.

Die Wuchsform dieser Sorte ist schön dicht und bis zu einer Höhe von 2 m schmal. Erst bei einer Höhe von über 2m beginnt auch sie breiter  zu werden, weshalb auch hier ein frühzeitiger Formschnitt sinnvoll ist.

 

Ab dieser Höhe muß auch verstärkt auf den Terminaltrieb geachtet werden, da dieser, bedingt durch Zapfenbildung Gefahr läuft zur Seite gedrückt zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Fichtenarten, sticht die Engelmannsfichte kaum (die Nadeln sind viel weicher als bei z.b. der Blaufichte),was sie durch die blaue Ausfärbung zu einer guten Alternative zur Blaufichte macht.

Sortenspezifische Eigenschaften:

• Gute Fülle
• Schlanker Wuchs
• Schmaler Habitus
• Mittlerer Austriebszeitpunkt
• Klima: subkontinental
• Nadellänge: gut
• Farbe: Stahlblau

 

Bei der Engelmannsfichte gibt es die "normale" Sorte,die grünlich in der Ausfärbung ist und die "blaue Sorte",wobei letztere mittlerweile bei uns,der Vorgebirgstanne den höheren Stellenwert hat,da diese unsere alternative zur "Blaufichte" dar stellt und diese bei uns ab gelöst hat.

Sie hält die Nadeln länger als die Blaufichte und der Umgang ist schonender,da die Nadeln (nicht die Äste) etwas weicher sind und nicht ganz so gemein stechen,was auch das Schmücken des Baumes etwas einfacher macht.

 

Die "normale" Engelmannsfichte

 

Die "blaue" Engelmannsfichte